Der neu gegründete Lions Club Rhein-Nahe wird seine erste Spendensammelaktion am Binger Weihnachts- markt durchführen: Die Mitglieder betreiben ehrenamtlich einen Waffelstand, um Geld für eine neue Nestschaukel für den Kindergarten Regenbogen in Büdesheim zu sammeln.

Die alte Schaukel hat nach 15 Jahren ausgedient – sehr zum Bedauern der Regenbogenkinder. Über den Club: Der neue Club ist am 20. November dieses Jahres gegründet worden, der Name ist Lions Club Rhein-Nahe. „Gründungsväter“ sind der District-Governor Heribert Häusler und der Past-Präsident des Binger Clubs, Dietz Grau.

Ihr Anliegen war, einen gemischten Club für die Region um die Städte Ingelheim, Bingen und Bad Kreuznach zu gründen. In allen drei Städten bestehen bereits Lions-Clubs, allerdings sind sie mit Ausnahme des Ingelheimer Clubs reine Männerclubs. Bei der Gründungsfeier auf Burg Klopp waren Vertreter der benachbarten Clubs aus Ingelheim, Bingen, Bad Kreuznach und Alzey, der District-Governor Heribert Häusler und als Highlight des Abends der Governorratsvorsitzende Udo Genetsch zu Gast.

Wir haben mit den Mitgliedern des Vorstands gesprochen: 

Angela Gutmann-Weis, Präsidentin

Sie sind die erste Präsidentin des neuen Clubs. Vor welchen Herausforderungen stehen Sie?

Unser Club besteht derzeit aus 35 Mitgliedern. Sie alle gilt es zu motivieren und für die Belange anderer hier in der Region zu sensibilisieren. Wir sind immer auf der Suche nach Ideen für Veranstaltungen, mit denen wir zum Beispiel Bedürftige unterstützen können. Daneben ist es aber auch wichtig, dass wir uns als Gruppe regelmäßig treffen und uns austauschen. Aufgrund der vielfältigen Berufe der Mitglieder, bin ich optimistisch, dass sich jeder dementsprechend einbringt und ganz nach dem Lions Motto „we serve“ in die Lions Welt startet. 

Bernadette Schier, Vizepräsidentin

Was hat Sie dazu bewogen, Mitglied bei den Lions zu werden?

Das Motto, das alle Lionsmitglieder weltweit eint, lautet „we serve“ – „wir dienen“. Es geht also darum, für andere da zu sein. Und wenn man dann sieht, dass unser Lions-Governorratsvorsitzender für Deutschland zum Beispiel beim Spendenmarathon von RTL 500.000 Euro für eine Kinder-Augenklinik in Simbabwe übergeben kann, oder 480.000 Euro zur Unterstützung der Taifun-Opfer auf den Philippinen, dann ahnt man, was alles möglich ist, wenn alle an einem Strang und in dieselbe Richtung ziehen. 

Jonathan Kröger, 2. Vizepräsident

Wie zufrieden sind Sie mit der Entwicklung des Clubs?

Aller Anfang ist ja bekanntlich schwer, so auch in unserem Club. Nach eher zähem Start setzte sich schlussendlich auch die tolle und dynamische Art der nun neu formierten Lions durch. Mittlerweile sind wir eine eingeschworene Gruppe, die sehr konstruktiv und zielstrebig arbeitet. Umso mehr freuen wir uns auf den bevorstehenden Weihnachtsmarkt auf dem wir unsere erste Activity starten. Daher bin ich mehr als zufrieden mit dieser äußerst positiven Entwicklung! 

Regine Metzger, Clubmaster

Welche Aufgaben hat ein Clubmaster?

Als Clubmaster bin ich für ein geregeltes Clubleben verantwortlich. Ich kümmere mich um die Organisation und Vorbereitung von Club-Abenden, um die Clubausstattung und die Clubveranstaltungen. 

Hans Reinholz, Sekretär

Mit welchen Aufgaben sind Sie zurzeit betraut? 

Nach der Gründung gibt es viel Schriftverkehr mit Lions In- ternational, der von mir vorzubereiten und zu führen ist. So sind beispielsweise alle Mitglieder bei Lions anzumelden. Als nächste Aufgabe habe ich die Vereinssatzung für den gemeinnützigen Förderverein zur weiteren Abstimmung vorzubereiten. So schnell wird die Arbeit hier also nicht ausgehen. 

Kurt Schüller, Kassenwart

Wie kommen die Finanzmittel für die guten Zwecke zusammen? Alleine durch die Beiträge der Mitglieder?

Die Beiträge der Mitglieder sind nur ein geringer Teil. Viel wichtiger ist das ehrenamtliche Engagement eines jeden Mitglieds. Dadurch und durch großzügige Spenden erhalten wir die finanziellen Mittel, die zu 100 Prozent für soziale Zwecke verwendet werden.